ProBalance Art.Nr.80102
Regulation des Säure-Basen-Haushalts
Das Gleichgewicht von seelischem und körperlichem Wohlbefinden ist die Voraussetzung für lang anhaltende Vitalität und Gesundheit bis ins hohe Alter.
Von der Schulmedizin weitestgehend unbeachtet, gilt "chronische Übersäuerung" des Menschen in der Naturheilkunde als einer der häufigsten und schädlichsten aller gesundheitlicher
Belastungsfaktoren.
Das "innere Milieu" des Organismus, die Einhaltung bestimmter Parameter für die Körpertemperatur, den Blutzuckerspiegel, die Menge der Körperflüssigkeit, den O2- und CO2-Partialdruck sowie den Blut-pH-Wert (7,35 - 7,45) bedingt ein optimales Funktionieren aller Regelsysteme.
Der Blut-pH-Wert ist eine besonders störanfällige Regelgröße. Daher stellen gleich mehrere Organe wie Blut, Darm, Leber, Nieren und Lungen, Puffersysteme zur Konstanthaltung bereit. Hinzu kommt das Bindegewebe mit seinen kollagenen Fasern, die überschüssige Säure deponieren können. Werden jedoch diese Puffersysteme langfristig überlastet, kann es zu einer chronischen Übersäuerung, der "chronischen Azidose", kommen.
Ursachen einer vermehrten Säurebelastung
Grob vereinfacht können die Ursachen in drei Gruppen unterteilt werden:
- vermehrte Säureaufnahme über die Ernährung mit häufigem Konsum saurer bzw. Säure bildender Nahrungsmittel, wie Fleisch, Wurst, Käse, Eier, Süßigkeiten, Kaffee und Alkohol, Fast Food, Essen in Hektik und spät abends sowie vermehrter Stress am Arbeitsplatz und zu Hause.
- verminderte Basenaufnahme durch zu wenig Konsum basischer bzw. neutraler Nahrungsmittel, wie Gemüse, Obst, Getreide, Kartoffeln.
- verminderte Säureausscheidung durch Bewegungsmangel, Flüssigkeitsdefizite und zu wenig Schwitzen.
Mögliche Folgen
Ein aus dem Gleichgewicht geratener Säure-Basen-Haushalt ist häufig die Ursache vieler, auch chronischer Erkrankungen. Nach oft lange Zeit bestehendem Verlauf (Beschwerden wie Müdigkeit, Konzentrationsstörungen, Kopfschmerzen, Ekzeme, Stimmungsschwankungen, Sodbrennen, Muskel- und Gelenkbeschwerden, Allergien, Haar- und Nagelwuchsstörungen) entwickeln sich oft chronische Erkrankungen, wie z. B. Gicht, Rheuma, Osteoporose, Herzleiden und Linsentrübungen (grauer Star).
Bei Tumorerkrankungen wird häufig eine Übersäuerung gemessen. Übersäuerung kann auch ein extrem starker Schmerzreiz sein. Die neuzeitlich bekannten Erkrankungen, wie das Fibromyalgiesyndrom, das chronische Erschöpfungssyndrom (CFS) oder das vielfältige chemische Sensibilitätssyndrom (MCS)stehen mit Störungen des Säure-Basen-Haushaltes in Verbindung.
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